Herzlich willkommen in der Borstei!

Die Wohnanlage im Nordwesten Münchens hat 2009

ihren 80. Geburtstag gefeiert. Das Borsteimuseum will Erinnerungen bewahren und

mit dem Heute und Morgen der Borstei verknüpfen - im Sinne des Erbauers

Bernhard Borst und seiner Frau Erna.

Das Borstei-Museum finden Sie rechts oben auf dem Plan im Industriehof.
Das Borstei-Museum finden Sie rechts oben auf dem Plan im Industriehof.

 

Im November 2017

ist Line Borst verstorben.

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Sie hat das Borsteimuseum vor über

10 Jahren gegründet und mit Tatkraft und Ideenreichtum betrieben.

Es war ihr stets ein Bedürfnis,

das Werk ihres Vaters zu würdigen

und das Besondere dieser

außergewöhnlichen Wohnsiedlung

ins Licht zu stellen.

Wir bewahren ihr ein ehrendes und bewunderndes Andenken!

 

Das Museumsteam

 


Der Kasperl aus der Borstei:

Ein bayrischer Heimatschatz

 

Die Bayerische Staatsregierung machte sich im Frühjahr 2018 auf die Suche nach 100 Heimatschätzen in den nichtstaatlichen Museen in Bayern. Das Borsteimuseum schlug den Kasperl vor mit folgender Begründung:

 

Bernhard Borst, der Erbauer der Borstei, hatte eine sehr karge und ärmliche Jugend. Diese Erfahrung hat den erfolgreichen Bauunternehmer später dazu bewogen, mit der Borstei eine bewohnerfreundliche Siedlung mit Geschäften, Gärten, Wäscherei und Zentralheizung zu schaffen. Er wohnte schließlich selber in der Borstei. Es lag ihm sehr daran, Kindern eine erfreulichere Jugend zu ermöglichen, als er sie erfahren hatte. So gab es in der Borstei Kindergärten, Spielplätze, eine Spielwiese, eine Bücherei. Und Bernhard Borst  veranlasste jährlich einen St. Martins-Umzug, eine Nikolausfeier, einen Faschingszug und ein Frühlingsfest an Ostern. Darüber hinaus lud er die Kinder immer wieder in das Münchner Marionettentheater in der Blumenstraße ein. Er zahlte die Busfahrt und die Vorstellung. Aber auch in der Borstei wurde in den 30er Jahren Kasperltheater für die Kinder aufgeführt. Die Theaterkulisse ist noch vorhanden. Um auf die Vorstellungen hinzuweisen, wurde in einer Mauernische am Haupteingang ein Türchen geöffnet und ein aus Holz geschnitzter Kasperl wurde sichtbar, der auf einen Programmzettel deutete. Dann konnten sich die Kinder wieder auf eine neue Vorstellung freuen. Der Holzkasperl wurde vor 10 Jahren in das Borsteimuseum geholt und dort ist er nun ausgestellt. Geschnitzt wurde die Figur höchstwahrscheinlich von Richard Rost, einem Künstler, der mit der Familie Borst gut befreundet war. Er hat auch einen Kasperltheatertext geschrieben, der im Museum ausgestellt ist.

Die Kasperlfigur zeugt vom großen Verständnis, das der Baumeister Bernhard Borst für die Kinder gehabt hat. Deshalb ist dieser Holzkasperl ein wesentliches Stück in der Sammlung des Borsteimuseums.

 

Die Jury nahm daraufhin den Kasperl in den Kreis der "100 Heimatschätze Bayerns" auf.

Karl Stöger nahm die Auszeichnung bei einer Feier am 13. Juli 2018 in der Allerheiligen Hofkirche der Residenz aus den Händen von Staatsminister Albert Füracker und Staatsministerin Prof. Dr. med. Marion Kiechle im Namen des Borsteimuseums und seiner verstorbenen Gründerin Line Borst entgegen.


 LEBEN IN DER BORSTEI ... wie es einmal war

 

Broschur, 82 Seiten, 93 Abbildungen, herausgegeben von Line Borst / Borsteimuseum, Dezember 2014, 9,80 €. Zu erhalten im Borsteimuseum.

In diesem Buch werden einige Schlaglichter auf die Vergangenheit der Borstei geworfen. Eine große Hilfe beim Blick zurück bieten Schriftstücke und Fotos, aus denen sich der Alltag der ehemaligen Borsteibewohner erschließen lässt. Eine umfassende „Geschichte“ der Borstei ist es nicht, aber ein Rückblick, der bewusst macht, dass die Borstei nicht nur eine Immobilie ist, sondern eine Wohnsiedlung, für Menschen gebaut und von Menschen geprägt.

Das Borsteimuseum
Löfftzstraße 10
80637 München

 

 

 Öffnungszeiten:

Mittwoch und Samstag von 14 bis 17 Uhr

und nach Vereinbarung.

Während der bayerischen Schulferien und an Feiertagen, bleibt das Museum geschlossen.

 

Anfragen über:

post@borstei-museum.de

oder

borsteimuseum@leibgeber.de

 

Noch mehr erfahren Sie unter: 

www.borstei.de


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